Pulsierende Polarlichter: Flecken, die wie ein Atemzug am Himmel blinken
Nach der intensivsten Phase eines Substurms kann sich der Himmel mit großen diffusen Flecken füllen, die alle paar Sekunden pulsieren. Diese pulsierenden Polarlichter sind weniger bekannt, aber wissenschaftlich besonders wertvoll.
Was wir sehen
Die Flecken können sich über Dutzende oder Hunderte Kilometer erstrecken und unregelmäßig aufleuchten. Es bewegt sich keine leuchtende Wolke auf und ab; vielmehr verändert sich der Einfall von Elektronen in die obere Atmosphäre.
Verbindung zu Weltraumwellen
Elektromagnetische Wellen in der Magnetosphäre können mit gefangenen Elektronen wechselwirken und deren Bahnen verändern. Einige Elektronen werden entlang der Magnetfeldlinien zur Atmosphäre gestreut und erzeugen Lichtimpulse.
Warum sie wichtig sind
- Sie zeigen Energieübertragung zwischen Magnetosphäre und Atmosphäre.
- Sie können nach einem Substurm stundenlang anhalten.
- Ihre Formen machen unsichtbare Prozesse in großer Höhe erkennbar.
Wenn Polarlicht pulsiert, macht der Himmel eine weit entfernte Welle-Teilchen-Wechselwirkung sichtbar.
Erkennungsmerkmale
Achten Sie auf breite diffuse Bereiche, die ohne scharfe Vorhänge heller und dunkler werden. Video oder Zeitraffer zeigt den Rhythmus besser. Häufig treten sie nach magnetischer Mitternacht in der Erholungsphase auf.